Potenzmittel: Welche Hilfsmittel gibt es?

Erektionsstörungen beim Mann sind ein sensibles Thema. In diesem Zusammenhang haben sich viele Mythen und Wahrheiten über Potenzmittel gebildet. Neben zahlreichen unseriösen Angeboten gibt es im Bereich der rein pflanzlichen Stoffe und chemischen Arzneien einige hilfreiche Mittel.

Potenzmittel: rein pflanzlich oder chemisch

Über die Wirkung von Potenzmitteln im Allgemeinen hat es schon viele Diskussionen gegeben. Immer wieder stellt sich die Frage der Wirksamkeit der Mittel. Seriös sind in diesem Zusammenhang einige chemische Arzneimittel, deren Wirkung auch in Studien nachweisbar ist. Aber immer mehr kehren die Patienten auch zu rein pflanzlichen Mitteln zurück im Vertrauen auf die Heilkräfte der Natur. Potenzmittel können daher sehr vielfältig sein.
Rein pflanzliche Mittel, Pharmaprodukte, andere Hilfsmittel

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Einigen Pflanzen werden schon seit Jahrhunderten potenzsteigernde Wirkungen nachgesagt. In diesem Zusammenhang ist die Ginseng-Wurzel sehr bekannt, die in einigen Regionen in Asien vorkommt. Als Tee oder in Tablettenform gereicht, wird ihr stark anregende Wirkung zugeschrieben, die auch wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Auch soll der Ginseng die Qualität der Spermien verbessern. Ein weiteres rein pflanzliches Hilfsmittel ist der Damiana-Strauch, ein Malvengewächs, das in Süd- und Mittelamerika vorkommt. Auch der Maca-Knolle wird potenzsteigernde Wirkung attestiert. Die Rinde des Yohimbe-Baumes ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Hier kann es bei der Anwendung zu erhebliche Nebenwirkungen kommen.

Zur Gruppe der Potenzmittel gehören aber auch die chemischen Arzneimittel. Hier gibt es eine ganze Reihe von potenzsteigernden Medikamenten. Bekannt geworden sind vor allem die sogenannten PDE-5-Hemmer, zu denen das weitläufig bekannte Medikament Viagra gehört. Das Wirkungsprinzip dieser Medikamente ist weitgehend gleich. Durch Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase-5 im Körper des Mannes wird die Durchblutung des Geschlechtsorganes durch Gefäßerweiterung gefördert. Allerdings haben die chemischen Präparate auch Nebenwirkungen. Hierzu gehören Sehstörungen, Kopfschmerzen oder auch Blutdruckabfall. Die Schwellkörperinjektion rundet die Palette der medizinischen Hilfsmittel ab.

Potenzmittel können aber auch andere Hilfsmittel sein wie zum Beispiel die Penispumpe. Hier wird durch einen Zylinder, der über dem Penis befestigt wird, mittels Unterdruck eine Wirkung erzeugt, die die Durchblutung des Geschlechtsteiles fördert.

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